Durch die Bank mehr
- Daniel

- vor 2 Tagen
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Ausgangspunkt: Eine Kampagne ohne klare Klammer
Das Ziel der Bank Austria war es, ihre Recruiting-Aktivitäten mit einer groß angelegten Kampagne zu unterstützen. Der Fokus lag klar auf Sichtbarkeit: Zielgruppen erreichen, Bewerbungen generieren, Präsenz zeigen.
Ein klassischer Ausgangspunkt.
Gleichzeitig wurde in der Zusammenarbeit schnell spürbar, dass etwas fehlt.
Nicht die Idee. Nicht die Umsetzung.
Sondern die Frage dahinter: Wofür steht die Bank eigentlich als Arbeitgeber?
Die eigentliche Herausforderung: Unterschiedliche Erwartungen
Unterschiedliche Zielgruppen – vom ersten Job bis hin zu erfahrenen Professionals –bringen unterschiedliche Erwartungen mit. Sicherheit, Entwicklung, Perspektive. gleichzeitig. Oft widersprüchlich.
Was nach außen sichtbar war, war vor allem Größe. Was gefehlt hat, war Orientierung.
Der Ansatz: Erst Klarheit, dann Kampagne
Deshalb begann das Projekt nicht mit der Kampagne, sondern mit einer inhaltlichen Klärung.
Im Kern standen drei Prinzipien, die sich durch das Unternehmen ziehen:
Beständigkeit
Entwicklung
Flexibilität
Keine neuen Werte – sondern eine Verdichtung dessen, was bereits da ist.
Daraus entstand ein Gedanke, der als Grundlage dienen konnte:
Zeit bei der Bank ist Investitionszeit. In Wissen, Erfahrung, Verantwortung – und letztlich in den eigenen Wert.
Die Idee: Ein Versprechen, das für alle funktioniert
Erst darauf aufbauend wurde die Kampagne entwickelt – gemeinsam mit Merlicek & Partner.
Die Idee war bewusst einfach gehalten: „Durch die Bank mehr.“
Ein Satz, der zwei Dinge gleichzeitig kann: Er bündelt die Breite der Organisation – und macht sie persönlich.
Denn „mehr“ bedeutet nicht für alle dasselbe. Für manche ist es ein sicherer Start. Für andere der nächste Karriereschritt. Oder die Möglichkeit, etwas Neues zu beginnen.

Die Umsetzung: Struktur statt Einzelmaßnahme
Diese Logik wurde konsequent durchgezogen.
In der Kampagne selbst, in den Geschichten der Mitarbeiter:innen und in der Übersetzung auf konkrete Jobs.
Ein zentrales Element war dabei die Verbindung von persönlicher Perspektive und übergeordnetem Versprechen: Nicht „die Bank bietet mehr“ –sondern: „Ich bekomme hier mehr – für mich.“
Die Kampagne wurde entlang eines klaren Aufbaus gedacht:
Sichtbarkeit und Orientierung schaffen
Vertrauen über echte Geschichten aufbauen
Interesse in konkrete Bewerbungen übersetzen
Kein Nebeneinander von Maßnahmen, sondern ein System, das zusammenarbeitet.
Das Ergebnis: Eine Kampagne, die trägt
Am Ende ist eine Kampagne entstanden, die nicht nur sichtbar ist – sondern anschlussfähig.
Über unterschiedliche Zielgruppen hinweg. Über mehrere Monate hinweg. Und vor allem: über den ersten Kontakt hinaus.
Was man daraus mitnehmen kann
Kampagnen können Aufmerksamkeit schaffen. Aber sie funktionieren nur dann nachhaltig, wenn klar ist, wofür ein Unternehmen als Arbeitgeber steht.
Genau dort beginnt Employer Branding.



