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Employer Branding ist kein Konzernprivileg

  • Autorenbild: Daniel
    Daniel
  • 11. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Warum eine 30-Mann-Tischlerei am Attersee heute eine strategische Entscheidung trifft

Eine Tischlerei mit rund 30 Mitarbeitenden. Am Attersee. Handwerk. Regional verwurzelt.

Und trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – eine bewusste Entscheidung:


Employer Branding. Jetzt. Strategisch. Nachhaltig.


Ich durfte dieses Unternehmen dabei begleiten. Und ganz ehrlich: Ich bin super stolz darauf, dass sie diesen Weg gegangen sind – und dass ich ihn mitgestalten durfte.

 

Keine Maßnahme, sondern eine echte Entscheidung

Was mich von Anfang an überzeugt hat, war nicht die Idee einer Kampagne. Sondern die Haltung dahinter.

Die Frage war nicht: „Wie werden wir sichtbarer?“ Sondern: „Wie wollen wir in fünf oder zehn Jahren als Arbeitgeber dastehen?“


Diese Entscheidung kam nicht aus akutem Druck heraus. aus dem Wunsch, Zukunft bewusst zu gestalten.


Employer Branding als strategische Weichenstellung – nicht als Reaktion.


2 Personen in der Tischlerei
Urheberrecht: KARIN HACKL

 

Warum gerade kleinere Unternehmen diesen Weg gehen sollten

Ich erlebe es oft, dass kleinere Betriebe Employer Branding als „zu groß“ oder „zu früh“ empfinden. Meine Erfahrung ist eine andere.


Gerade hier ist Identität greifbar. Führung sichtbar. Kultur kein Buzzword, sondern Alltag. In diesem Projekt war schnell klar: Wir müssen nichts erfinden. Wir müssen sichtbar machen, was bereits da ist.


Das macht die Arbeit ehrlicher – und am Ende wirksamer.

 

Identität von innen nach außen entwickeln

Ich habe mit dem Unternehmen intensiv an seiner Identität als Arbeitgeber gearbeitet. Nicht an Formulierungen. Nicht an Claims.


Sondern an Fragen wie:

  • Was prägt euch wirklich?

  • Warum arbeiten Menschen hier – und warum bleiben sie?

  • Was macht euch aus, auch wenn es nicht jedem gefällt?


Das Ergebnis ist keine künstliche Marke. Sondern eine klare Haltung, die nach innen Orientierung gibt und nach außen anzieht.


Genau so verstehe ich nachhaltiges Employer Branding.

 

Ein Wettbewerbsvorteil, der bleibt

Natürlich konkurriert eine Tischlerei nicht mit Konzernen um Aufmerksamkeit. Aber sie konkurriert sehr wohl um die richtigen Menschen.


Identitätsbasiertes Employer Branding schafft hier etwas Entscheidendes: Klarheit. Für Bewerber:innen. Für Mitarbeitende. Für Führung.

Das ist kein schneller Effekt. Aber ein echter Vorteil – gerade in einem regionalen Markt.

 

Ich bin überzeugt: Employer Branding ist keine Frage der Größe. Sondern der Entscheidung, sich ehrlich mit sich selbst auseinanderzusetzen.

Dass dieses Unternehmen genau das getan hat, halte ich für den richtigen Weg. Und ich freue mich sehr, Teil davon zu sein.

 
 
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